Thema des Monats: Kinder- und Jugendpsychiatrie

Kinder- und Jugendpsychiatrie:
Lichtjahre entfernt von adäquater Versorgung

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Kinder- und Jugendpsychiater schlagen Alarm: Ihr Fach sei ein absolutes Mangelfach, dem es an allen Ecken und Enden fehlt; vor allem aber an niedergelassenen Fachärzten.

„Die aktuelle Situation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist ein Skandal“, meint Univ.-Prof. Dr. Leonhard Thun-Hohenstein, Vorstand der Salzburger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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Psychopharmaka in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (DFP-Literaturstudium)

Kind mit Medikamenten, Foto: istockphoto
Die psychopharmakologische Behandlung stellt einen wichtigen Teil der Strategien im Gesamtbehandlungsplan eines kinder- und jugendpsychiatrischen Patienten dar. Der Einsatz sollte jedoch dem kinder- und jugendpsychiatrischen Facharzt vorbehalten bleiben.

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ADHS in der Praxis

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Die Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung erfordert eine ganzheitliche, individualisierte Sicht für die Problematik des Kindes.

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E-Learning-Modul: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS)

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ADHS ist eine ernst zu nehmende neuropsychologische Störung, die gravierende Auswirkungen auf die Lebensführung der Betroffenen hat. Auf Grund der hohen Komorbidität und der vielfältigen Ausprägungsformen erfordert die Diagnose einer ADHS eine entsprechende fachliche Qualifikation, ebenso wie die Therapie.

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ADHS: Forschungen, Fakten und Vermutungen

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Neurobiologische und genetische Ursachen, aber auch Therapieeffekte bei ADHS werden zunehmend besser untersucht.

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Das Trauma

Foto: BilderBox – Erwin Wodicka
Ein Trauma führt zu tief greifenden Veränderungen der Physiologie, der Gedächtnisstruktur und des Verhaltens der Betroffenen – und es führt auch häufig zu bestimmten Krankheitsbildern. Daher ist es für uns Ärzte wichtig, Grundkenntnisse über die Forschungsergebnisse der Psychotraumatologie aus den letzten 20 Jahren zu haben.

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Postgraduelle Fortbildung "Essstörungen"

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Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen fordert alle Beteiligten extrem. Sie stellt eine Gratwanderung zwischen Vertrauensaufbau, medizinischen Notwendigkeiten und Kontrolle dar. Bei der 2. Wiener Postgraduellen Fortbildung zum Thema Essstörungen am AKH Wien gab Kinder- und Jugendpsychiater Univ.-Prof. Dr. Max Friedrich einen Einblick in seine jahrzehntelange Erfahrung.

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Die Neurobiologie von Verhaltensstörungen

© Pamela Moore, istockphoto
Neurowissenschafter entschlüsseln nach und nach die Zusammenhänge zwischen biologischen Vorgängen im Gehirn und Persönlichkeits- sowie Verhaltensdispositionen.

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Fischöl bei psychotischen Symptomen

Fischöl
Eine Behandlung mit Fischöl senkte bei jugendlichen
Hochrisikopatienten die Wahrscheinlichkeit,
an einer Psychose zu erkranken, um etwa 25 Prozent.

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Ziprasidon bei Bipolar-I-Störung

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Ziprasidon ist einer aktuellen Studie zufolge in der akuten Behandlung der Manie bei Kindern und Jugendlichen effektiv und wird generell gut vertragen.

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Update Enuresis

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Im Alter von sieben Jahren nässen noch sieben Prozent der Kinder nachts ein. Ein Fünftel davon hat auch tagsüber Probleme mit dem Trockensein. Wie den „nassen“ Kindern geholfen werden kann bzw. was sie selbst schaffen können, hängt von einer ausführlichen Basisdiagnostik ab. Erst nach gründlicher Ursachenforschung kann eine – maßgeschneiderte – Therapie beginnen, meistens eine Kombination von Verhaltens- und Pharmakotherapie.

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Angststörungen bei Kindern

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Bei der Behandlung von kindlichen Angststörungen haben sowohl Verhaltenstherapien als auch Antidepressiva Erfolge gezeigt. Doch wie ausgeprägt sind die einzelnen Effekte oder lohnt eine Kombination?

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Psychopharmakologische Behandlung von Kindern mit depressiven Störungen

Foto: BilderBox – Erwin Wodicka
Die Prävalenz klinischer Depressionen liegt bei Kindern zwischen einem bis fünf Prozent, bei Jugendlichen zwischen drei bis elf Prozent. Vor der Pubertät besteht ein Überwiegen der Knaben, danach ein zunehmend stärkerer Überhang an weiblichen Jugendlichen. Depressive Störungen weisen eine hohe Komorbidität mit anderen psychiatrischen Krankheitsbildern wie Angststörungen, Hyperaktivitäts-/Aufmerksamkeitsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Zwangsstörungen, Suchterkrankungen, Störungen des Sozialverhaltens etc. auf.

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100.000 Kinder und Jugendliche in Österreich sind manifest arm. Bei 18 Prozent der Drei- bis Zehnjährigen und bei knapp 14 Prozent der Elf- bis 17-Jährigen zeigen sich psychische Auffälligkeiten. In Familien der höchsten Einkommenskategorie sind es nur fünf Prozent. Hier schlägt die Armut dann oft doppelt zu: Erhöhte Gefährdung durch die soziale Situation und kein Geld für Therapie. Der Versorgungsgrad für Behandlungen sei extrem gering, hieß es bei einer Pressekonferenz des Bundesverbandes für Psychotherapie in Wien.
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