Die Prävalenz klinischer Depressionen liegt bei Kindern zwischen einem bis fünf Prozent, bei Jugendlichen zwischen drei bis elf Prozent. Vor der Pubertät besteht ein Überwiegen der Knaben, danach ein zunehmend stärkerer Überhang an weiblichen Jugendlichen. Depressive Störungen weisen eine hohe Komorbidität mit anderen psychiatrischen Krankheitsbildern wie Angststörungen, Hyperaktivitäts-/Aufmerksamkeitsstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Zwangsstörungen, Suchterkrankungen, Störungen des Sozialverhaltens etc. auf.
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