Thema des Monats: Reisemedizin

© istockphoto, piotr antonów
Welche gesundheitlichen Gefahren lauern auf Ihre Patienten, die sich im Hochsommer auf den Weg in die Ferien machen? Was gehört in die Reiseapotheke? Haben Sie mit Patienten zu tun, die sich vor einem Ferienflug wegen der gesundheitlichen Belastung durch Höhenstrahlung sorgen? Wie beraten Sie Migrantenfamilien, die den August in ihrer Heimat verbringen möchten? Und brauchen jene, die dem Trend "Ferien auf Balkonien" folgen, eigentlich eine FSME-Impfung? Der Schwerpunkt "Reisemedizin" beschäftigt sich mit all diesen Themen und empfiehlt entprechende Fortbildungsveranstaltungen.

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Neuroborreliose und Frühsommermeningoenzephalitis (DFP-Literaturstudium)

Zecke
Kurzdarstellung der klinischen Präsentation, der diagnostischen Schritte, der derzeit gültigen Diagnosekriterien sowie der Therapie der Neuroborreliose und Frühsommermeningoenzephalitis. Weiters wird auf Differentialdiagnosen dieser beiden Erkrankungen sowie die potenziellen chronischen Langzeitfolgen hingewiesen.

Autor: Univ.-Prof. Dr. Erich Schmutzhard

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Malaria (DFP-Literaturstudium)

Mosquito, © istockphoto, Vinicius Ramalho Tupinamba
Eine der größten Herausforderungen sowohl für die optimale Therapie als auch für die Prophylaxe - speziell bei der Malaria tropica - stellt zweifelsohne die rasch zunehmende Entwicklung von Resistenzen gegenüber praktisch allen derzeit verfügbaren Medikamenten dar. Einige tausend Fälle von importierter Malaria werden jährlich im internationalen Reiseverkehr erfasst.

Autoren: Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch und Priv.-Doz. Dr. Harald Nödl

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Malaria-Schnelltests auch für Laien geeignet

Foto: Olivia Blanchard
Noch vor wenigen Jahren hieß es: Bloß die Finger weg von Malaria-Schnelltests, Laien können die nicht sicher handhaben und wiegen sich womöglich in falscher Sicherheit. Doch die Zeiten haben sich geändert.

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Infektionskrankheiten bei älteren Patienten

Foto: Photodisc
Als vulnerable Gruppen für Infektionskrankheiten sind nicht nur Säuglinge und Kleinkinder zu sehen, sondern insbesondere – bedingt durch die Alterung des Immunsystems – auch Personen im höheren Lebensalter. Der Problematik der Immunoseneszenz muss dabei durch Adaptierung der Impfstrategien Rechnung getragen werden.

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Südhalbkugel-Vakzine mit H1N1 gefragt

© istockphoto, Devon Stephen
Die Berichterstattung der letzten Monate ließ manchmal vermuten, die größte Gefahr drohe Südafrika-Touristen von mordlustigen Kriminellen. Darüber wird das Risiko ganz „normaler“ Reiseerkrankungen völlig vergessen. Zum Beispiel die Influenza, wie Dr. Albie de Frey von der Universität Witwatersrand in Johannesburg ausführte. Experten rechnen damit, dass die Erkrankungen zum allergrößten Teil durch das „Schweinegrippenvirus“ H1N1 ausgelöst sein werden; auch der WHO-Impfstoff für die betroffenen Länder enthält diese Komponente.

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Höhenstrahlung, die unbekannte Größe

Foto: BilderBox.com
Wer denkt schon an eine gesundheitliche Belastung durch Höhenstrahlung, wenn er sich in einen Flieger setzt? Aber: „Kosmische Strahlung ist gefährlich, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen“, so DI Dr. Hans-Peter Hutter vom Institut für Umwelthygiene im Rahmen einer Reisemedizinischen Tagung in Wien. Flughöhe und -dauer sind bezüglich der Strahlenexposition ebenso entscheidend wie Flugroute und Sonnenaktivität. Gedanken sollten sich Vielflieger jedenfalls machen.

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Wasseraufbereitung kann den Urlaub retten

Foto: Dr. Peter Schödl
Wann immer eine Reise in Gegenden führt, wo der hygienische Standard fragwürdig ist, kann unsauberes Wasser zum Akutproblem werden. Reisemediziner und Expeditionsspezialist Dr. Peter Schödl, der mit seinem Seekajak schon in den entlegensten Winkeln der Welt war, hat die wichtigsten Regeln und Tipps zur Wasseraufbereitung zusammengestellt.

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Migranten vor Heimaturlaub reisemedizinisch beraten

Reise durch Ägypten: Die Shpinx von Giseh mit der Chephrenpyramide, Foto: Bilderbox.com
In den großen Ferien reisen Migrantenfamilien gerne in die alte Heimat, um Verwandte zu besuchen. Eigentlich bräuchten sie alle eine reisemedizinische Beratung. Doch die findet meistens nicht statt.

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Reiseimpfungen: Neue Präparate und vieles in der Pipeline

Foto: BilderBox.com
Impfungen stellen ein zentrales Element der Reisemedizin dar. Nach einer Zeit des Stillstands geht es jetzt wieder voran: mit Vakzinen gegen Japan-Enzephalitis, Hepatitis E und sogar Dengue und Malaria.

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Dürfen Lungenkranke ins Hochgebirge?

Foto: Fa. EMS, Möhrendorf
Haben Sie schon einmal eine SMS von einem fast erstickten Patienten bekommen? Das kann passieren, wenn ein Mukoviszidose-Kranker auf einen Dreitausender fährt. Lassen Sie Lungenkranke in schwindelnde Höhen?

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Rabies beim Menschen

Foto: BilderBox.com
Rabies-Erkrankungen bei Menschen sind in Mitteleuropa selten. Angesichts einer Inkubationszeit von bis zu sechs Jahren und einem nicht immer typischen klinischen Bild könnte es jedoch eine gewisse Dunkelziffer nicht erkannter Tollwut-Fälle geben.

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Was in die Reiseapotheke gehört

Foto: BilderBox.com
Jede Urlaubsreise wird sicherer, wenn eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit dabei ist. Deren Zusammensetzung soll nie nach einem starren Schema erfolgen, sondern muss sich an den zu erwartenden Gesundheitsrisiken, dem Reisestil, der medizinischen Versorgung vor Ort sowie dem medizinischen Fachwissen des Reisenden orientieren.

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Abenteuerurlaub
© istockphoto, Olga Khoroshunova
Foto: Bilderbox.com
Nicht (nur) „Sex in the City“ sondern „Gesund im Urlaub“ - mit der richtigen Reiseapotheke im Gepäck ist es leichter.
Foto: BilderBox.com
Eine Infektion kann auf jeder Reise schnell die „Rote Karte“ für den Betroffenen bedeuten. Rechtzeitig reisemedizinisch vorsorgen zahlt sich auf jeden Fall aus.
Foto: Bilderbox.com
Strahlung aus dem All: Es ist ein Unterschied, ob man über die Pole oder den Äquator fliegt.