Thema des Monats:
Onkologische Erkrankungen des Harntrakts

Prostatakarzinom: Zwischen Überbehandlung und Untertherapie

Foto: PureStock
Das Prostatakarzinom betrifft hauptsächlich Männer im höheren Alter. Wie nach der Diagnose vorzugehen ist, hängt vor allem von den Komorbiditäten ab.

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Krebs und Sexualität

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Frauen mit der Diagnose Brustkrebs denken nur ans Überleben. Die Frage nach der Sexualität stellt sich erst viel, viel später. „Männer mit der Diagnose Prostatakrebs hingegen stellen im selben Atemzug die Frage nach ihrer Potenz“, so Prim. Dr. Eugen Plas im Rahmen des Symposiums Krebs & Sexualität. Ein heikles Thema, welches Experten aus unterschiedlicher Sicht beleuchteten. Die Take-home-Message für die behandelnden Ärzte: Scheuen Sie sich bei Krebspatienten nicht, deren Liebesleben anzusprechen. Positionieren Sie sich von Anfang an als Gesprächspartner, fragen Sie nach und geben Sie klare Informationen.

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Neue Erkenntnisse beim Harnblasenkrebs

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Die maximale Wirksamkeit konventioneller Chemotherapie scheint erreicht, unter den Targeted Therapies hat sich aber noch kein vielversprechender Kandidat gefunden. Dennoch wurden beim ASCO 2009 einige interessante Erkenntnisse zum Harnblasenkarzinom präsentiert.

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ASCO Update: Keimzelltumore - „Indiana“ bleibt Standard

ASCO 2009
Obwohl Keimzelltumore wenig beforscht werden, gibt es eine kleine, aber engagierte internationale Forschergemeinde, die an der Weiterentwicklung der Therapieoptionen arbeitet. So konnten am ASCO 2009 einige spannende Ergebnisse präsentiert werden, die Standardtherapie blieb aber unverändert.

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Strahlentherapie: LDR-Brachytherapie des Prostatakarzinoms

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Die LDR-Brachytherapie ist eine schonende und zielgenaue Methode der Strahlentherapie und wird mit radioaktiven „Miniimplantaten“ durchgeführt. Das Frühkarzinom der Prostata ist mit dieser modernen minimalinvasiven Variante der Strahlentherapie heilbar. Im Wiener Donauspital hat man mittlerweile zehn Jahre Erfahrung mit der Methode.

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E-Learning-Modul: Nierenzellkarzinom

Foto: Bilderbox
Nach dem Prostata- und dem Harnblasenkarzinom ist das Nierenzellkarzinom das dritthäufigste urologische Karzinom in Mitteleuropa, mit einem Anteil von 1 bis 2 Prozent aller solider Tumoren. Die Erkrankung betrifft Männer häufiger als Frauen, der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 55. und dem 70. Lebensjahr, wobei Männer im Schnitt früher erkranken.

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Neues beim metastasierten Nierenzellkarzinom

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Targeted Therapies revolutionieren derzeit die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms; auf dem ASCO 2007 wurden weitere erfreuliche Erkenntnisse präsentiert.

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Tumornachsorge in der Allgemeinpraxis

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Nach Erstbehandlung einer Krebserkrankung benötigen die Patienten in erster Linie persönliche ärztliche Zuwendung und psychosoziale Betreung. Nachsorge erfordert aber auch Interdisziplinarität.

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Tumoren der Niere und der ableitenden Harnwege

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Tumoren der harnableitenden Wege können vom Nierenkelchsystem über das Nierenbecken, den Ureteren, der Harnblase bis hin zur Harnröhre vorkommen. Die häufigste Tumorart des Nierenhohlraumsystems, der Harnleiter und der Harnblase stellt das Urothelkarzinom dar, zweithäufigste ist das Plattenepitelkarzinom und der dritthäufigster Typ das Adenokarzinom.

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Radiodiagnostik von Tumoren des Harntrakts

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Die Bildgebung stellt einen essenziellen Eckpfeiler in der Früherkennung tumoröser Veränderungen im Harntrakt dar. Dies ist von entscheidender Bedeutung für die richtige Therapiewahl, aber vor allem für die Prognose des Patienten, da Frühstadien oft eine kurative Behandlung ermöglichen.

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Harnleiter- und Nierenbeckentumore: Diagnostik und Therapie

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Primäre Urothelkarzinome im oberen Harntrakt sind im Vergleich zu Harnblasenkarzinomen selten und repräsentieren nur etwa 5% aller Urothelkarzinome. Nierenbeckenkarzinome sind häufiger als Ureterkarzinome, als Ursache wird die längere Kontaktzeit des Harns mit der Schleimhaut im Nierenhohlraumsystem angenommen. 85% dieser Karzinome sind Urothelkarzinome, der Rest sind squamöse und Adenokarzinome. Die Inzidenz der Nierenbeckenkarzinome ist konstant, die der Ureterkarzinome hat eine leicht steigende Tendenz.

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Komplementär helfen bei Krebs

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In der Komplementärmedizin gibt es heute viele wissenschaftlich gut untersuchte Verfahren. Krebspatienten kann begleitend zu schul-medizinischen Therapien damit geholfen werden.

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Onkologie in der Praxis

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Als Ansprechpartner bei Therapiefolgen sollen Allgemeinmediziner mehr in die Betreuung onkologischer Patienten integriert werden.

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www.meindfp.at