Thema des Monats:
Onkologie für die Praxis

Foto: Bilderbox

Kolorektales Karzinom (DFP-Literaturstudium)

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Durch Optimierung der chirurgischen Technik sowie der adjuvanten Therapien wird eine Abnahme der Mortalität bei kolorektalem Karzinom beobachtet.

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Brustkrebs

Foto: Bilderbox
Österreich hat sich in der Therapie des Mammakarzinoms international einen Namen gemacht. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group.

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ASCO 2008

FOTOS: BARBARA KROBATH, FITZAL/MUW, PHOTODISC, ASCO/TODD BUCHANAN
ASCO 2008 ist für Österreichs Onkologie was Cordoba 1978 für Österreichs Fussball bedeutet. Eine Sensation.

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Tumore in Kopf, Hals und Gehirn

Abb.: Mareike Geißler et al., HNO 2007; 55: 48 – 50, © Springer Verlag Heidelberg
Bei den HNO-Tumoren zeichnet sich eine Trendumkehr ab. Immer öfter kann eine Radio-Chemotherapie die Chirurgie ersetzen. Was etwa bei Kehlkopftumoren den Organerhalt und eine unvergleichbar bessere Lebensqualität bedeutet. Die Therapie ist allerdings hoch toxisch, die Abbruchraten liegen bei 15 Prozent.

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Prävention von Krebserkrankungen

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Bei der Entwicklung von Krebserkrankungen spielen viele Faktoren wie Umwelt, Lebensstil und genetische Prädispositionen eine Rolle. Nur im Kindesalter spielen genetische Ursachen allein eine größere Rolle für die Krebsentstehung. Insgesamt sind etwa 80 Prozent der Karzinome umweltbedingt, wenn man auch Tabakrauch und Fehlernährung (inklusive Überernährung) dazu zählt.

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Krebs im Kindesalter

Foto: St. Anna Kinderkrebsforschung
Krebserkrankungen sind – nach Unfällen – die häufigste krankheitsbedingte Todesursache bei Kindern zwischen ein und 15 Jahren. Die Inzidenz ist zwar gering, dennoch sollte auch in der niedergelassenen Praxis auf Warnsymptome geachtet werden, um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen.

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Kinderonkologie: Vom Krebs geheilt?

Foto: Bilderbox
Die Erice-Deklaration rückt die Themen Nachsorge und Lebensqualität von ehemaligen Kinder-Krebspatienten in den Vordergrund.

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Spätfolgen nach Krebs im Kindesalter

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Um Spätfolgen einer Krebstherapie im Kindesalter rechtzeitig erkennen zu können, sind strukturierte Nachsorgemaßnahmen erforderlich.

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Nierenzellkarzinom

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Beim Nierenzellkarzinom ist die Operation die einzige kurative Behandlung. Umso wichtiger ist die Frühdiagnostik. Aber auch beim metastasierten Karzinom gibt es Fortschritte.

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Leukämie

Leukämie
Wir berichten von der Tagung der American Society of Clinical Oncology und gehen der Frage nach, wie Kinder nach einer Krebserkrankung auch weiterhin belastet sind und worauf geachtet werden muss.

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Hautkrebs

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Was bringt das Screening auf Melanome? Und was tun mit semiverdächtigen Naevi? Sicherheitshalber alle entfernen oder doch lieber beobachten? Gar keine so leicht zu beantwortetende Frage. Leichter zu beantworten ist die Frage nach dem richtigen Sonnenschutz. Eine neue EU-Richtlinie bezieht sowohl die UVA- als auch die UVB-Strahlung mit ein. Viel weniger bekannt und gefürchtet als das Melanom sind Hautkrebsformen wie das Basaliom oder die aktinischen Keratosen. Beide werden von Betroffenen oft unterschätzt.

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Schilddrüsenkarzinom

Schilddrüsen-Operation, Foto: Rotka
Eine steigende Inzidenz bei einer sinkenden Mortalität bescheinigen Epidemiologen dem Schilddrüsenkarzinom. Dank Jodsupplementation über das Speisesalz sind die besonders aggressiven Formen wie das anaplastische oder das medulläre Schilddrüsenkarzinom sehr selten geworden. Die anderen Karzinomtypen können mit Chirurgie, Strahlenbehandlung und Hormontherapie meist geheilt werden, wobei eine erhöhte Rezidivgefahr zeitlebens bestehen bleibt.

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Hepatozelluläres Karzinom

DG-PET von Lebermetastasen vor SIRT
Das hepatozelluläre Karzinom ist ein Thema mit großer medizinischer Relevanz, denn die Fallzahlen sind im Steigen. Wobei die Risikofaktoren heute doch gut bekannt sind und eine Prävention durchaus möglich ist und Erfolg verspricht.

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Darmkrebs

koloskopie, Darmkrebs, Kolonkarzinom
Wir sprachen einerseits mit Helga Thurnher von der Selbsthilfegruppe Darmkrebs, andererseits auch mit Univ.-Prof. Dr. Werner Scheitbauer. Der Onkologe gab einen fundierten Überblick über die palliative und adjuvante Chemotherapie beim Kolorektalkarzinom.

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Wie Sie bei Hirntumoren helfen können

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Für viele Patienten mit Hirntumoren gibt es keine kurative Behandlung, und ihre Lebenserwartung ist oft kurz. Deswegen und weil zerebrale Raumforderungen zu sehr belastenden Symptomen führen können, sollten die Patienten frühzeitig palliativmedizinisch mitbetreut werden.

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Krebssterblichkeit gesunken

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Deutlich gesunken sind laut Statistik Austria in Österreich Krebs-Neuerkrankungen und Krebssterblichkeit im Zeitraum von 1996 bis 2005.

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Integration von Allgemeinmedizinern in die Behandlung von onkologischen Patienten ((DFP-Literaturstudium) )

Fotos: BrandXpicture, StockByte
Als Ansprechpartner bei Therapiefolgen sollen Allgemeinmediziner mehr in die Betreuung onkologischer Patienten integriert werden.

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Prostatakrebs im Fokus (DFP-Literaturstudium)

Foto: PureStock
Jede Therapieentscheidung beim geriatrischen Patienten mit einem Prostatakarzinom erfordert eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiko, einerseits im Hinblick auf Tumoraggressivität und onkologische Therapieeffizienz, anderseits in Bezug auf behandlungsassoziierte Morbidität und Mortalität.

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Onkologische Studien in Österreich

FOTO: BARBARA KROBATH
Studienphasen, ethische Aspekte, Probleme, Herausforderungen und Chancen.

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Tumornachsorge in der Allgemeinpraxis (DFP-Literaturstudium)

Foto: BananaStock
Nach Erstbehandlung einer Krebserkrankung benötigen die Patienten in erster Linie persönliche ärztliche Zuwendung und psychosoziale Betreung. Nachsorge erfordert aber auch Interdisziplinarität.

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E-Learning-Modul: Nierenzellkarzinom

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Nach dem Prostata- und dem Harnblasenkarzinom ist das Nierenzellkarzinom das dritthäufigste urologische Karzinom in Mitteleuropa, mit einem Anteil von 1 bis 2 Prozent aller solider Tumoren. Die Erkrankung betrifft Männer häufiger als Frauen, der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 55. und dem 70. Lebensjahr, wobei Männer im Schnitt früher erkranken.

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E-Learning-Modul: Mammakarzinom

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Das häufigste Tumorleiden der Frau ist das Mammakarzinom: Bei etwa jeder zehnten Frau in der westlichen Welt wird die Diagnose Brustkrebs gestellt. Die primäre Prävention mittels Medikamenten soll derzeit nur im Rahmen von Studien erfolgen, während prophylaktische Operationen allein durch die hohe Risikokonstellation gerechtfertigt sind.

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E-Learning-Modul: Non-Hodgkin Lymphome

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Da sich im gesamten Körper lymphatisches Gewebe befindet, können Non-Hodgkin Lymphome überall im Körper entstehen. Während klinische Untersuchung sowie Laborbefunde den Verdacht auf das Vorliegen eines malignen Lymphoms lenken können, so ist die eigentliche Diagnose immer eine histologische.

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Onkologie im Internet:
Die besten Adressen für die Praxis

WIEN – Die Nutzung des Internet als Informationsquelle und Kommunikationsmedium ist für Mediziner aller Fächer heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Der optimale Benefit ist Usern vorbehalten, die die besten Adressen kennen und die richtigen Selektionsschritte beherrschen. Praktische Anleitungen und Tipps von Dr. Kathrin Strasser-Weippl, Wilhelminenspital, können den Zugang zum World Wide Web erleichtern.

Sammlung von Publikationen

Die MEDLINE der National Library of Medicine bietet eine umfassende Sammlung medizinisch-wissenschaftlicher Publikationen und mittlerweile über 12 Millionen Zitate aus mehr als 4800 biomedizinischen Journalen:
www.ncbi.nlm.nih.gov

Prinzipiell ist die Eingabe eines Suchbegriffs in der Maske der PubMed-Homepage möglich. Die Verwendung von MeSH-Terms erhöht die Treffsicherheit einer Suche.

Kurz-Tutorials zur sinnvollen Verwendung von MeSH-Terms findet man unter:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=mesh
Auch die Suche nach speziellen Kategorien von klinischen Studien ist möglich.

Prognosemodelle

Für den klinisch-onkologischen Alltag können die Prognosemodelle zur adjuvanten Therapie hilfreich sein. Damit lässt sich online bei verschiedenen Tumorentitäten der Benefit einer Chemotherapie (je nach Tumorstadium, Histologie und Alter) berechnen. Für Kolonkarzinom und Melanom sind diese Tools über die Mayo Clinic direkt zugänglich unter:
http://www.mayoclinic.com/calcs/

Detaillierte Berechnungsmodelle für Mamma-, Kolon- und Bronchuskarzinom können nach Registrierung abgerufen werden unter:
http://www.adjuvantonline.com/online.jsp

Die Common Toxicity Criteria und einige Dokumente über die Klassifikation von therapieassoziierten Nebenwirkungen sind zu finden auf:
http://ctep.info.nih.gov/reporting/index.html

Guidelines

Aktuelle Informationen zur Therapie der häufigsten Karzinome bieten die Guidelines onkologischer Gesellschaften. In Europa empfiehlt sich der Download der „Minimum Clinical Recommendations“ der ESMO (European Society of Medical Oncology) auf:
http://www.esmo.org/resources/clinicalguidelines/

Auch die Website des National Cancer Institute (NCI) bietet umfangreiche Informationen zu den meisten onkologischen und hämatologischen Entitäten:
http://www.cancer.gov/cancertopics

Die Clinical Practice Guidelines der ASCO (American Society of Clinical Oncology) sind sehr ausführlich und genau, aber nur für ausgewählte Themen vorhanden:
www.asco.org/guidelines

In den USA gewinnen die Guidelines des NCCN (National Comprehensive Cancer Network) zunehmend an Bedeutung:
http://www.nccn.org

Die Cancer Library innerhalb der Cochrane Library bietet kostenlosen Volltext-Zugang zu rund 200 systematischen Cochrane Reviews im Bereich Onkologie:
http://www.update-software.com/publications/cancer/

Virtual Meetings

Zahlreiche medizinische Kongresse bieten Nicht-Teilnehmern die Möglichkeit, Abstracts, Educational Books und Vorträge im Sinne eines „virtual meeting“ herunterzuladen. Vorreiter ist die ASCO, die ein Best-of der Vorträge aller Meetings bis zurück ins Jahr 1999 zum Download bietet.
http://www.asco.org

Auch auf der Website der ESMO finden sich ausgesuchte Präsentationen des letzten Kongresses inklusive Slides und Audiotrack als Download:
http://www.esmo.org/resources/abstractbooks/

ESMO bietet zusätzlich alle Beiträge der Educational Books seit 2002 zum Download (bietet ASCO nur Mitgliedern):
http://www.esmo.org/resources/books/

Modul: Non Hodgkin Lymphom
www.meindfp.at