Thema des Monats: HIV

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Ärztekammer und Aids Hilfe appellieren gemeinsam an die niedergelassenen Ärzte, immer an die Möglichkeit einer HIV-Infektion zu denken, wenn Patienten über längere Zeit über subfebrile Temperatur, geschwollene Lymphknoten, Abgeschlagenheit oder Hautausschläge klagen. Im Schwerpunkt-Thema HIV lesen Sie Berichte von den Münchner AIDS-Tagen, einer der größten Fortbildungsveranstaltungen zum Thema im deutschsprachigen Raum. Hier ging es etwa um die Fragen, wann HIV-Positive unter Therapie ungeschützten Sex mit einem Partner haben können und ob man den Wunsch nach einer Therapiepause nachkommen sollte.

E-Learning-Modul: HIV

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Laut Schätzungen der UNAIDS infizieren sich weltweit täglich mehr als 11.000 Menschen mit HIV. Eine unbehandelte HIV-Infektion verläuft in der Regel in mehreren Stadien. Ein bis vier Wochen nach der Ansteckung kommt es bei einer Mehrzahl der Patienten zur Akutsymptomatik der primären HIV-Infektion.
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Größte AIDS-Konferenz 2010 in Wien

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Alle zwei Jahre treffen sich etwa 25.000 Experten und Repräsentanten von Interessensvertretungen aus aller Welt, um den wissenschaftlichen Fortschritt und die Prioritäten in der HIV-Prävention und -Behandlung zu diskutieren. Unter dem Namen „AIDS 2010“ findet die XVIII. IAS-Konferenz – die Welt-AIDS-Konferenz – vom 18. bis 23. Juli 2010 in der Reed Messe Wien statt.
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Vorsorgekampagne der Ärztekammer: AIDS geht alle an

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Gemeinsam mit der Aids Hilfe Wien startet die Wiener Ärztekammer eine Aufklärungsaktion zum Thema AIDS/HIV. Im Rahmen des Schwerpunktes Vorsorge der Kammer soll über die Immunschwäche-Erkrankung aufgeklärt werden. Diese scheint ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein, hat aber nichts von ihrer Brisanz verloren. Täglich infizieren sich in Österreich noch immer, trotz aller Aufklärung, ein bis zwei Menschen neu mit AIDS.

Rasante Ausbreitung in Osteuropa

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Laut Schätzungen von UNAIDS waren mit Stand November 2007 weltweit 33,2 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Derzeit weitet sich die Epidemie auch in Osteuropa mit rascher Geschwindigkeit aus.

Wann ist ungeschützter Sex trotz HIV erlaubt?

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Ein Partner HIV-infiziert, der andere nicht: Hier hat die Schweizer AIDS-Kommission ungeschützten Sex freigegeben – wenn die Viruslast unter der Nachweisgrenze liegt. Doch wie verhindert man, dass z.B. Geschlechtskrankheiten übertragen werden?

Weniger Erstinfektionen mit resistenten HI-Viren

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Auch wenn immer wieder das Gegenteil zu hören ist: Der Anteil der frischen HIV-Infektionen mit resistenten Viren geht leicht zurück, allerdings ändert sich das Resistenzspektrum. Eine Serokonverter-Studie am Berliner Robert-Koch-Institut geht dieser Frage nach.

Frauen mit HIV anders behandeln?

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Brauchen Frauen eine andere antiretrovirale Therapie als Männer? Wahrscheinlich ja, aber genau weiß man’s nicht. Konsequent untersucht wurde das bisher nämlich nicht.

HAART verhindert Herzinfarkte

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Der Anteil Älterer unter den HIV-Infizierten steigt stetig. Bei ihnen schlägt die antiretrovirale Therapie nicht so gut an. Sie hilft aber auch, nicht-AIDS-bedingte Organkomplikationen zu verhindern.

Integrasehemmer: Neue Chance bei Resistenz

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Ultimatives Therapieziel ist eine Viruslast unter der Nachweisgrenze von 50 HIVRNA-Kopien/ml. Durch neue Substanzklassen wie Integrasehemmer erscheint das heute sogar bei Patienten mit multiplen Resistenzen realistisch.

Hausarzt stellt Weichen für HIV-Therapie

Dr. Luis C. Escobar Pinzon
Die Münchner AIDS-Tage sind schon seit Jahren eine der wichigsten Fortbildungsveranstaltungen zum Thema HIV im deutschsprachigen Raum. Dieses Jahr waren die Münchner AIDS-Tage allerdings zu Gast in Berlin, was im Vorfeld doch für einige Verwirrung sorgte. Doch schließlich fanden alle nach Berlin, und die Tagung lieferte wie immer hochinteressante Daten und Informationen. MT sprach mit dem Bundesgeschäftsführer der Deutschen AIDS-Hilfe, Dr. Luis C. Escobar Pinzon.

HIV-Indikatorerkrankungen

European AIDS Clinical Society (EACS)
Die Europäische AIDS-Gesellschaft erarbeitet zurzeit eine Liste von HIV-Indikatorerkrankungen – Krankheiten, bei denen Ärzte an eine HIVInfektion denken sollen, da sie häufig als Koinfektion auftreten (STD) oder auf eine HIV-Infektion im frühen Stadium hinweisen können.

HIV-Therapie noch viel früher starten?

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Allem Fortschritt zum Trotz bleibt bei der HIV-Therapie noch eine Reihe von Aufgaben ungelöst: Wann ist der optimale Zeitpunkt für den Start? Wodurch lässt sich die Zahl der Spätdiagnosen senken, und wie kann man durch Therapie neuen Infektionen vorbeugen?

Innovative Methode zur HIV-Ausrottung?

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Mit herkömmlichen Therapien wird sich HIV nicht aus dem Körper entfernen lassen; es würde einfach zu lange dauern. Deutsche Forscher haben jedoch eine molekulare „Schere“ entwickelt, die das Virusgenom fein säuberlich herausschneiden kann.

HIV-Suchtests der 4. Generation

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Auch mit den modernsten HIV-Suchtests der 3. und 4. Generation sind falsch positive Ergebnisse zwar sehr selten, aber nicht gänzlich auszuschließen. Auf Bestätigungstests wird man in absehbarer Zeit nicht verzichten können.

Therapiepausen setzen den Erfolg aufs Spiel

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Auch wenn Patienten immer wieder danach fragen: Mit einer Therapiepause tut man ihnen keinen Gefallen. Das Gespräch darüber sollte man aber nicht verweigern, denn eine ärztlich begleitete Pause ist immer noch besser als eine, die der Patient auf eigene Faust unternimmt.

Hochaktive Therapie für die Mutter, Schutz fürs Baby

Foto: Barbara Krobath
Viele denken: Eine Schwangerschaft kompliziert die HIV-Therapie ungemein. Das ist falsch: Zwar sollten einige wenige Wirkstoffe in der Gravidität nicht angewandt werden, ansonsten aber werden Schwangere behandelt wie andere HIV-Infizierte auch.
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http://www.aids2008.org/

XVII International AIDS Conference

Mexico City

03.– 08. August 2008

 12th European AIDS Conference/EACS Cologne, Germany,

12. Europäische AIDS Konferenz, EACS

Köln, Deutschland

11.– 14. November 2009

Verein Positiver Dialog

Verein Positiver Dialog
Treffen: Jeden Montag ab 20.00 Uhr in der Aids Hilfe Wien, Tageszentrum im 3. Stock