Thema des Monats: Sexualmedizin

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Akademie für sexuelle Gesundheit

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Trotz einer Überflutung mit sexuellen Reizen in den Medien ist Sexualität nach wie vor ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Die Wiener Expertin Dr. Elia Bragagna – ehemals Initiatorin der ersten Sexualambulanz in Österreich am Wiener Wilhelminenspital – will das mit einer neu gegründeten „Akademie für Sexuelle Gesundheit“ (AfSG) ändern.

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Schwerpunkt Sexualmedizin

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Störungen der Sexualität können sich in vielerlei Hinsicht äußern. Bei Männern reichen sie von der Erektilen Dysfunktion bis zur Ejaculatio praecox, bei Frauen von der Hypoactive Sexual Desire Disorder bis zur Orgasmusstörung. Während Potenzprobleme heutzutage bereits eher thematisiert werden, ist das Vorhandensein anderer Störungen der Sexualität noch immer mit großer Scham verbunden und wird tabuisiert. Nicht selten leidet jedoch der Partner mit, und in vielen Fällen wäre Hilfe möglich.

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Übersicht: Sexuell übertragbare Erkrankungen

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Als wichtigste prophylaktische Maßnahme für sexuell übertragbare Erkrankungen, die mehr als 30 auslösende Erreger umfassen, gilt der Schutz durch Kondome.

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Univ.-Prof. Dr. Marianne Springer-Kremser

Univ.-Prof. Dr. Marianne Springer-Kremser
Sie ist eine der Grandes Dames der österreichischen Medizin: Univ. Prof. Dr. Marianne Springer-Kremser, Ordinaria der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie. Die Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe widmete die Jahrestagung ihrem Lebenswerk. Mit Medical Tribune sprach Prof. Springer-Kremser über Psychiatrie, Sexualität, Psychosomatik und ihren Zugang zum Feminismus.

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Vulväres Vestibulitis-Syndrom

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Brennende, stechende Schmerzen in der Vulva ohne erkennbare Ursache über längere Zeit – das Vulväre Vestibulitis-Syndrom kann sich für Arzt und Patientin schnell zu einem diagnostischen und therapeutischen Dilemma entwickeln. Der Leidensdruck ist groß, Therapieerfolge mäßig.

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Mangelnder Selbstwert bei Sexualstraftätern

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Standards in der medikamentösen Therapie von Sexualstraftätern gibt es bislang kaum: Es fehlen kontrollierte Studien, und die Gruppe ist zudem sehr heterogen. Ein Item sei jedoch bei fast allen nachweisbar: ein kaum vorhandenes Selbstwertgefühl, sagt der Ärztliche Leiter der Strafanstalt Mittersteig, Wien, Dr. Patrick Frottier.

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Sexuelle Dysfunktionen unter Psychopharmaka

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Psychopharmakogene sexuelle Dysfunktionen (SD) sind häufige unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die bei allen psychopharmakologisch wirksamen Substanzen auftreten können. Patienten sollten gezielt danach befragt werden, da die Zahl spontan berichteter sexueller Funktionsstörungen sehr gering ist. Neben verhaltenstherapeutischen Maßnahmen stehen verschiedene, auch medikamentöse Behandlungsoptionen zur Verfügung.

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Geschlechtsverkehr mit alterndem Herz

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Den einen gilt das Ableben in den Armen der Geliebten als „schönster Tod“. Andere Männer – vor allem ältere oder herzkranke – meiden hingegen Sex oft aus Angst davor, beim Liebesspiel den letzten Atemzug zu tun. Offenbar ohne triftigen Grund ...

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Ebbe im Bett nach Bauch-Op.

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Nach einer großen Bauchoperation haben viele Männer Probleme im Bett. Die Rate an erektiler Dysfunktion steigt, die Ejakulationen nehmen ab, und auch die Lust schwindet.

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Kinderwunsch: Welche Methode zum Erfolg führt

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Bei einem Viertel der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch findet sich keine organische Ursache. Meist wird zu einer Hormontherapie oder zur künstlichen Befruchtung geraten. Die Hormontherapie ist relativ einfach durchführbar, geht aber mit einem minimal erhöhtem Ovarialkarzinomrisiko und einer erhöhten Rate von Mehrlingsschwangerschaften einher. mehr >>

Häufige Störungen im Sexualverhalten

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Störungen im Sexualverhalten sind vielfältig. Sie reichen von mangelndem sexuellem Verlangen über Orgasmusstörungen bis hin zu Geschlechtsidentitätsstörungen und Paraphilien. Bei Letzteren sind vor allem strafrechtlich relevante Handlungen zu beachten.

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Schwangerschaftsabbruch als Verhütungsmethode?

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Neueste Statistiken zeigen eine besorgniserregende Entwicklung: Der Anteil an jungen Mädchen, die abtreiben lassen, hat sich verdreifacht! Als Ursache orten Experten mangelndes Problembewusstsein, Unsicherheit, und Informationsdefizite bezüglich Verhütungsmethoden.

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Gynäkologen bieten Aufklärung für Jugendliche an

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Wenn in der Sturm- und Drang-Phase der Pubertät die Eltern gemieden werden und der Schulunterricht zu kurz kommt, sind Internet und Printmedien oft die einzigen Quellen zur sexuellen Aufklärung. Dass kompetente Aufklärung nicht unerheblich ist, zeigen Daten des Weltbevölkerungsberichtes zur Sexualhygiene. Österreichische Gynäkologen nehmen die Teenager nun unter ihre Fittiche.

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Genitalfehlbildungen: Zwischen Wünschen und chirurgischer Machbarkeit

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Angeborene Fehlbildungen des Genitales repräsentieren nur einen sehr kleinen, aber umso komplexeren Anteil kinderchirurgischer Tätigkeit. Nur durch interdisziplinäre Teamarbeit und die Konzentration der seltenen Fälle in spezialisierten Zentren ist eine optimale Behandlung erreichbar.

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Erfüllter Sex trotz Depressionen: Viagra für Frauen?

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Frauen, die wegen einer antidepressiven Therapie unter sexuellen Problemen leiden, profitieren offenbar von Sildenafil. An einer achtwöchigen US-Studie nahmen 98 Frauen teil, sie waren durchschnittlich 37 Jahre alt. Alle nahmen seit längerem selektive oder nichtselektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer ein und beklagten damit assoziierte Libido- bzw. Orgasmusprobleme.

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Service

VenusMed: Vortragsreihe zu sexualmedizinischen Themen
Ende Jänner 2009 startete VenusMed – Zentrum für Sexualmedizin in Wien mit einem Vortrag zum Thema Harninkontinenz eine Initiative zur sexualmedizinischen Weiterbildung von Ärzten sowie medizinischen Fachkräften.
Der nächste Veranstaltungstermin: Donnerstag, 28. Mai 2009: „Sexualität in der psychiatrischen Praxis“ mit Dr. Christine Allen (FÄ für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin und Sexualtherapeutin)
Nähere Informationen unter www.venusmed.at

World Congress on Men’s Health & Gender heuer in Wien
Von 9. bis 11. Oktober 2009 findet der 6. Weltkongress zum Thema Männergesundheit im Wiener Rathaus statt. Das umfassende Programm beinhaltet Themenschwerpunkte aus den Fächern Kardiologie, Urologie, Endokrinologie und Onkologie genauso wie aus den Bereichen der Psychiatrie und Arbeitsmedizin.
Nähere Informationen zum Kongress finden Sie unter http://wcmh.info

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