Thema des Monats: Neurologie

Die Neurologie beruht auf organischen Veränderungen des Gehirns und des übrigen Nerven. Bilderbox
Die Bedeutung der Neurologie im Rahmen der Patientenversorgung hat im Lauf der letzten Jahre enorm zugenommen. Neurologische Erkrankungen sind auf Grund ihrer Häufigkeit von großer gesundheitspolitischer Relevanz. Das zeigt sich zum Beispiel an der Häufigkeit neurodegenerativer Erkrankungen: Rund drei Prozent der über 70jährigen Österreicher leiden an einer Parkinson-Krankheit, fünf Prozent der Bevölkerung erleiden während ihres Lebens einmal einen epileptischen Anfall. Von Migräne sind zehn Prozent aller jüngeren Erwachsenen betroffen. Und rund zehn Prozent der über 65-Jährigen kämpfen mit dem Restless Legs Syndrome.

Bakterielle Meningitis (DFP-Literaturstudium)

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Eine eitrige Hirnhautentzündung stellt einen äußerst akuten neurologischen Notfall dar. Die Prognose einer bakteriellen Meningitis hängt neben dem neurologischen und dem Allgemeinzustand des Patienten von der schnellstmöglichen korrekten Antibiose und dem Management von Komplikationen ab. Hierbei ist das Befolgen eines klaren Algorithmus essenziell.

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Ischämischer Schlaganfall (DFP-Literaturstudium)

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Der Schlaganfall ist nach kardiovaskulären und Krebserkrankungen weltweit die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für eine schwere Behinderung im Erwachsenenalter. Ein Überblick über die Ursachen mit Fokus auf das jüngere Erwachsenenalter sowie wichtige Aspekte der Diagnose und Akutbehandlung des ischämischen Schlaganfalls.

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E-Learning-Modul: Ischämischer Schlaganfall

Foto: Bilderbox
Jährlich erleiden etwa 20.000 ÖsterreicherInnen einen Schlaganfall. Rund drei Viertel davon sind erstmalige Ereignisse. Obwohl die Häufigkeit in den letzten Jahren durch präventive Maßnahmen gesenkt werden konnte, nimmt die absolute Zahl an Schlaganfällen aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung zu.

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Diabetische Polyneuropathie (DFP-Literaturstudium)

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Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Ursachen von Polyneuropathien. Im Vordergrund stehen symmetrische sensomotorische Neuropathien, obwohl auch Hirnnerven und fokale Nervenläsionen beschrieben sind. Besondere Bedeutung kommt dem diabetischen Fuß zu.

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Schlaganfall sofort in Stroke Unit

Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lang
Durch die flächendeckenden Stroke Units ist Österreich in der Lyse-Therapie international spitze. Dennoch bleibt einiges zu tun, damit Schlaganfall-Patienten rasch(er) in die Spezial-Zentren gelangen. Gerade am Land verstreichen viel zu oft die ersten und wichtigsten 90 Minuten des engen Therapie-Zeitfensters von 4,5 Stunden.

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Vorboten des Schlaganfalls

Stummer Infarkt temporo-okzipital (links). Quelle: Vermeer et al., Lancet Neurol 2007; 6: 611–
Nach einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA) tritt die Hälfte der Schlaganfall-Ereignisse bereits innerhalb der ersten 24 Stunden auf. Eine sofortige Abklärung ist somit sprichwörtlich das Gebot der Stunde. Weitere Herausforderungen sind „stumme“ Hirninfarkte sowie die vaskuläre Demenz.

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Migräne mit Aura: Erhöhtes Risiko für Schlaganfall

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Zwischen Migräne und ischämischen vaskulären Ereignissen gibt es komplexe Zusammenhänge, die in ihren Einzelheiten noch ungeklärt sind. Fest steht jedoch, dass vor allem Frauen mit Migräne und Aura ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und ischämische Schlaganfälle haben. Auch wenn die Gefährdung in absoluten Zahlen nicht hoch sein mag, so ist doch ratsam, bei Migränepatienten mit Aura besonders auf zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren zu achten.

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Schlaganfall: Zeit = Gehirn!

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Schnelles Erkennen der Symptome, rasche Diagnostik und rasche Therapie entscheiden wesentlich über die Prognose des Schlaganfalls.

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SENTIS: Neuer Ansatz beim akuten Schlaganfall

OA Dr. Franz Gruber, Abteilung für Neurologie und Psychiatrie, AKH Linz
Wenn ein Gefäßverschluss zu einem akuten zerebralen Insult führt, kann man entweder versuchen, den Thrombus aufzulösen, mechanisch zu entfernen oder weitere Schäden zu verhindern. Ob dabei auch ein Ballonkatheter in der Aorta von Nutzen sein könnte, wird derzeit in einer klinischen Studie untersucht.

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Rückenschmerzen (DFP-Literaturstudium)

Bandscheibensequester hinter dem Lendenwirbelkörper L1: Erst durch das Kontrastmittel wird der Befun
Neben dem medizinischen Problem sind Rückenschmerzen aufgrund ihrer Häufigkeit auch gesundheitspolitisch von hoher Relevanz. Als Hauptursachen kommen degenerative Veränderungen und Bandscheibenvorfälle, Tumorerkrankungen sowie entzündliche Veränderungen in Frage. Für die Diagnostik sind Bildgebung und neurologischer Status essenziell.

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Jahrestagung der Europäischen Neurologen

Foto: Bilderbox - E. Wodicka
Mit Spannung wurden auf der Jahrestagung der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS) die neuesten Studiendaten zu zwei oralen Substanzen für die MS-Therapie erwartet. Die bisherigen Ergebnisse lassen tatsächlich auf eine künftige Schlüsselrolle dieser neuen Medikamente hoffen.

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Neurogene Dysphagie (DFP-Literaturstudium)

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Schlucken ist ein hochkomplexer physiologischer Prozess. Störungen der Schluckfunktion treten sehr häufig im Verlauf neurologischer Erkrankungen auf. Um neurogene Dysphagien frühzeitig zu erkennen und ihre Folgen wie Mangelernährung und Aspirationspneumonien zu vermeiden, steht die gezielte Anamnese im Vordergrund.

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E-Learning-Modul: Moderne Demenz-Therapie

Foto: Bilderbox
Eine zentrale Herausforderung der medikamentösen Demenzbehandlung ist es, gute Wirksamkeit bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen, um Compliance und Therapieerfolg sicher zu stellen.

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Alter und Demenz: Wie normal ist normal?

Foto: Bilderbox
Wo liegen die Grenzen zwischen physiologischer Leistungsabnahme im Alter und altersassoziierten Krankheiten? Dies ist nicht zuletzt eine Frage der Definition, wie etwa die Diagnostik von Demenzerkrankungen zeigt.

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Morbus Alzheimer: Wirkt Secretagogin neuroprotektiv?

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Das ist die Frage, die eine aktuelle Forschungsarbeit zum Verständnis der physiologischen Funktionen von Secretagogin und möglicher neuroprotektiver Effekte im Rahmen der Alzheimer-Demenz untersuchte – erste Ergebnisse sind vielversprechend.

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Update: Medikamentöse Demenztherapie

Foto: Bilderbox
Mit den bislang verfügbaren, spezifisch wirksamen Antidementiva können die Symptome der Alzheimer-Erkrankung wirksam behandelt werden. Die Anwendung dieser Substanzen sollte jedoch nur entsprechend der derzeit vorliegenden Evidenz und unter Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen und Interaktionen erfolgen.

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Multiple Sklerose: Besonderheiten bei Kindern

Foto: Bilderbox
Bei etwa drei bis fünf Prozent der Patienten mit multipler Sklerose (MS) tritt der erste Schub bereits vor dem 18. Geburtstag auf. Gerade bei Kindern und Jugendlichen stellt die Differenzialdiagnostik eine besondere Herausforderung dar. Die Therapie orientiert sich – weil kontrollierte Studien fehlen – an den Empfehlungen für Erwachsene.

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Polypharmazie im Alter

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Iglseder
Polypharmazie ist ein häufiges Problem beim älteren Patienten. Zusätzlich erschweren physiologische Besonderheiten sowie ein Mangel an Evidenz aus klinischen Studien das Therapieren in dieser Patientengruppe. Betroffen sind nicht zuletzt Medikamente aus Neurologie und Psychiatrie.

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Hemikraniektomie

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Ausgedehnte, akut raumfordernde Mediainfarkte haben eine extrem hohe Mortalität. Wenn der erhöhte Hirndruck mit konservativen Mitteln nicht ausreichend gesenkt werden kann, besteht die Möglichkeit, das Gehirn durch eine dekompressive Hemikraniektomie zu entlasten. Wann der nicht unumstrittene Eingriff sinnvoll ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden.

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Fibromyalgie-Syndrom

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Beim Fibromyalgie-Syndrom wird heftig diskutiert, ob es sich um eine rein psychische oder doch eine körperliche Erkrankung handelt. Für die Betroffenen, die massivem Leidensdruck ausgesetzt sind, ist diese Frage letztlich zweitrangig.

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Therapie der neuropathischen Schmerzen

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Permanente, häufig brennende Schmerzen oder einschießende Schmerzattacken sowie Hyperalgesie oder Allodynie sind Symptome, die die Patienten nach Schädigung oder Erkrankung vom afferenten peripheren oder zentralen Nervensystem beschreiben.

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Prof. Gerstenbrand: 40 Jahre Neurologie in Österreich

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Franz Gerstenbrand
Vor rund 40 Jahren hat Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Franz Gerstenbrand gerade sein Buch über das Apallische Syndrom geschrieben, das bis heute weltweit die Grundlage für die Diagnose und Behandlung dieses schwersten neurologischen Krankheitsbildes ist. Einen hochinteressanten Einblick gibt der international renommierte Neurologe und emeritierte Vorstand der Neurologischen Univ.-Klinik Innsbruck im MT-Interview über Erkenntnisse aus der Raumfahrtforschung für bettlägerige Patienten.

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Neurologische Notfälle

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Ischämischer Schlaganfall und bakterielle Meningitis haben etwas gemeinsam: Als neurologische Notfälle stellen beide eine große interdisziplinäre Herausforderung hinsichtlich Akutversorgung, Diagnosestellung und therapeutisches Vorgehen dar. Die entscheidende Rolle spielt dabei immer der Faktor Zeit.

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Neurorehabilitation

Therapie mit Armor: Der gesunde Arm gibt die Bewegungsanleitung für die gelähmte Seite vor. Langfris
Durch das Zusammenspiel von Biologie, Physiotherapie und Technik können Nervenverbindungen wiederhergestellt werden. Wenn es derzeit auch utopisch scheint, nach einer Querschnittlähmung wieder gehen zu können, so besteht konkrete Hoffnung auf funktionelle Verbesserungen.

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Schädel-Hirn-Trauma

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Immer mehr Menschen setzen sich z.B. auf Schipisten einem unverständlich hohen Risiko aus. Stürze mit Kopfverletzungen sind die Folge. Neurologen warnen vor den langwierigen Folgen leichterer Schädel-Hirn-Traumen. Das Gehirn braucht Zeit und mitunter fachliche Hilfe zur Reorganisation.

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Wie sich Tumorleiden neurologisch auswirken

Paraneoplastische neurologische Syndrome beim Mammakarzinom betreffen vor allem das Kleinhirn.
Paraneoplastische Neurologische Syndrome (PNS) sind seltene, aber klinisch oft sehr eindrucksvolle Krankheitsbilder, die als erstes Zeichen des Tumorleidens oder weniger häufig im Verlauf des Tumorleidens auftreten. Durch den Nachweis antineuronaler Antikörper hat sich das Instrumentarium der immunologischen Diagnostik dieser Krankheitsbilder ausgeweitet und auch zahlreiche Möglichkeiten der Therapie eröffnet.

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Myopathien richtig diagnostizieren

Typische „ragged red fibers
Das Leitsymptom von Myopathien ist eine Muskelschwäche, die sich akut, subakut oder chronisch entwickeln kann. Neben dem Erbgang und der Dauer der Erkrankung richtet sich die Diagnostik der einzelnen Myopathieformen vor allem nach der betroffenen Muskulatur. Aber auch Labor, Biopsie und molekulargenetische Untersuchungen spielen eine wichtige Rolle.

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