Thema des Monats: Psychiatrie

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ADHS in der Praxis (DFP-Literaturstudium)

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Die Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung erfordert eine ganzheitliche, individualisierte Sicht für die Problematik des Kindes.

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Schizophrenie (DFP-Literaturstudium)

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Die Lebenszeitprävalenz der Schizophrenie liegt zwischen 0,5 und 1,6 Prozent, wobei die Erkrankung bei mehr als der Hälfte der Patienten vor dem 30. Lebensjahr beginnt. Ein Überblick der Ätiopathogenese, Diagnostik, Erkrankungsformen, pharmakologischen und psychotherapeutischen Behandlungsstrategien.

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E-Learning-Modul: Medikamentöse Langzeittherapie der Schizophrenie

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Schizophrenie ist eine Erkrankung, die zu Störungen der Informationsverarbeitung, zu Sinnestäuschungen, Wahnideen und Denkstörungen führen kann. Da einzelne psychotische Symptome auch im Rahmen organischer Grunderkrankungen oder bei Intoxikationen auftreten können muss bei der Vedachtsdiagnose Schizophrenie immer eine organische Abklärung erfolgen.

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Antidepressiva (DFP-Literaturstudium)

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Neben Demenzen stellen Depressionen die häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter dar. Mindestens zehn Prozent der Allgemeinbevölkerung über 65 Jahre leiden an depressiven Störungen.

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Depression: Die Stresskrankheit bei Frau und Mann

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Männer und Frauen haben – bei gleicher biologischer Vulnerabilität – unterschiedliche Coping-Strategien in Bezug auf Stressoren. Depressionen scheinen daher bei Männern nicht seltener vorzukommen, sondern viel eher unterdiagnostiziert zu sein. In der Depressionsdiagnostik bei Männern herrscht Nachholbedarf.

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Antidepressiva: Nebenwirkungen beeinflussen Adhärenz

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Nebenwirkungen bei der Therapie von depressiven Störungen sind meist gut mit dem Rezeptorprofil der Antidepressiva erklärbar. Unerwünschte Wirkungen beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Patienten, sondern führen oftmals auch zum Abbruch der Therapie. Sexuelle Dysfunktionen werden hierfür besonders häufig als Ursache genannt.

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Antidepressiva: Kontroverse Daten machen’s schwer

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Entgegen einer früheren Metaanalyse zeigt eine neue Publikation, dass Antidepressiva im Vergleich zu Plazebo die Zahl der Responder um 16 Prozent erhöhen. Allerdings werde mit den kontroversen Daten dem behandelnden Arzt die Orientierung nicht unbedingt erleichtert, meint Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann, Universitätsklinik für Psychiatrie, Graz.

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Männliche Depression

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Es ist bekannt, dass die Depression bei Frauen zwei- bis dreimal so häufig auftritt, die Selbstmordrate aber fünfmal geringer ist als bei Männern. Ist es möglich, dass sich eine Depression bei Männern anders äußert und sie deshalb, obwohl vorhanden, gar nicht diagnostiziert wird?

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Funktionelle Bildgebung: Depression zeigt sich im Gehirn

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Der neurobiologischen Forschung gelang in den letzten Jahren der Nachweis, dass Angststörungen und Depressionen mit Veränderungen am Hippocampus und Corpus amygdaloideum verbunden sind. Mit bildgebenden Verfahren können nun die neurobiologischen Veränderungen in diesen beiden Gehirnarealen gemessen werden.

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Bipolare Depression

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Im Vergleich zur unipolaren Depression ist die Datenlage zur medikamentösen Therapie der bipolaren Depression dürftig, was zu einigen Unterschieden bei den Empfehlungen internationaler Leitlinien geführt hat. Eine Übersicht.

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Psychoedukation bei bipolaren Störungen (DFP-Literaturstudium)

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Psychoedukation führt bei bipolaren Störungen zu Verbesserungen der Behandlungscompliance, des Informationsstands der Patienten, der Symptomatik, des psychosozialen Funktionsniveaus sowie zu subjektiven Verbesserungen der Lebensqualität.

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Das Trauma (DFP-Literaturstudium)

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Ein Trauma führt zu tief greifenden Veränderungen der Physiologie, der Gedächtnisstruktur und des Verhaltens der Betroffenen – und es führt auch häufig zu bestimmten Krankheitsbildern. Daher ist es für uns Ärzte wichtig, Grundkenntnisse über die Forschungsergebnisse der Psychotraumatologie aus den letzten 20 Jahren zu haben.

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Posttraumatische Belastungsstörung

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Politische Verfolgung, Unfälle, körperliche Gewalt oder sexueller Missbrauch: Eine seelische Traumatisierung und ihre Folgen stellen die moderne Psychiatrie vor komplexe Anforderungen – und sie sind heute aktueller denn je.

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Alter(n) und Sucht (DFP-Literaturstudium)

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Auch im Suchtbereich können alte Menschen gut therapiert werden – wenn die Gestaltung der Behandlung der Heterogenität individueller Alternsprozesse Rechnung trägt.

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Suchterkrankung

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Suchterkrankungen müssen multidimensional betrachtet werden. Daher ist es besonders wichtig, die therapeutischen Angebote den Gegebenheiten und Schwierigkeiten der Patienten anzupassen. Gelingen kann das mit flexibel einzusetzenden Behandlungsmodulen.

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Aggression

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Aggression gehört wie Durst, Hunger oder der Sexualtrieb zu den elementaren und angeborenen Trieben des Menschen. Neuere Erkenntnisse belegen für die individuelle Disposition zu exzessiven Aggressionsausbrüchen eine neurobiologische Basis. Hier eröffnen zugrundeliegende Störungen im Neurotransmitterstoffwechsel einen Zugang für medikamentöse Strategien.

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Zwangsstörungen

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Potente SSRI sind in der medikamentösen Therapie der Zwangsstörung nach wie vor am effektivsten. Um ein breiteres Angebot für therapieresistente Patienten zu erarbeiten, wurden verschiedene Kombinationstherapien getestet – mit unterschiedlichem Erfolg. Vor allem, welche Rolle Antipsychotika genau spielen, ist noch zu klären.

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Angststörungen bei Kindern

Angst
Bei der Behandlung von kindlichen Angststörungen haben sowohl Verhaltenstherapien als auch Antidepressiva Erfolge gezeigt. Doch wie ausgeprägt sind die einzelnen Effekte oder lohnt eine Kombination?

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E-Learning-Modul: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS)

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ADHS ist eine ernst zu nehmende neuropsychologische Störung, die gravierende Auswirkungen auf die Lebensführung der Betroffenen hat. Auf Grund der hohen Komorbidität und der vielfältigen Ausprägungsformen erfordert die Diagnose einer ADHS eine entsprechende fachliche Qualifikation, ebenso wie die Therapie.

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E-Learning-Modul: Suizidalität

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Mit dem Begriff Suizidverhalten werden Suizidankündigungen und Suizidversuche beschrieben, die mit der Absicht, das eigene Leben zu beenden, in selbst gesteuerter Weise ausgeführt werden. Mit Patienten mit suizidalem Verhalten sind keineswegs nur Fachärzte für Psychiatrie, ob niedergelassen oder in der Klinik tätig, konfrontiert.

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Persönlichkeitsstörungen: Suizidalität verhindern

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Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und chronischer Suizidalität zu behandeln, ist eine der größten Herausforderungen in der
Psychiatrie. Die von Prof. Dr. Otto F. Kernberg entwickelte übertragungsfokussierte Psychotherapie bietet eine Möglichkeit dazu.


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Die Zukunft der Psychopharmaka

Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner, Universitätsklinik für Psychiatrie, Innsbruck
Was tut sich heute auf dem Gebiet der Psychopharmaka? Welche Medikamente werden wir morgen haben? Auf der diesjährigen Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) gab es ein spannendes Update zur psychopharmakologischen Behandlung.

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Generika und Originalpräparate in der Psychiatrie

Generika und Originalpräparate in der Psychiatrie
Generische Psychopharmaka werden in der Psychiatrie breit verwendet und sind in letzter Zeit häufig sowohl in Fachkreisen als auch in den Medien diskutiert worden. Die Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie (ÖGPB) hat daher einen Konsensus zum Thema "Generika und Originalpräparate in der Psychiatrie" erstellt.

Polypharmazie im Alter

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Iglseder
Polypharmazie ist ein häufiges Problem beim älteren Patienten. Zusätzlich erschweren physiologische Besonderheiten sowie ein Mangel an Evidenz aus klinischen Studien das Therapieren in dieser Patientengruppe. Betroffen sind nicht zuletzt Medikamente aus Neurologie und Psychiatrie.

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Mangelhafte Aufklärung

Univ.-Prof. Dr. Helmut Ofner
Auf der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) wurde an die Teilnehmer wieder einmal appelliert, wie wichtig eine ausreichende Aufklärung ist – auch bei psychiatrischen Patienten. Ohne sie kann es trotz Lege-artis-Behandlung zu einer zivilrechtlichen Haftung kommen.

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State of the Art: Psychosen im Alter

psychiatrische Behandlung bei Senioren
Eine ansteigende Prävalenz von psychotischen Symptomen korreliert mit dem Lebensalter und lässt sich vor allem bei über 85-Jährigen verzeichnen. Die Ursachen können organischer oder nichtorganischer Natur sein. In der Behandlung muss die veränderte Physiologie des alten Menschen berücksichtigt werden.

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Schizophrenie: Strukturelle Veränderungen zu beobachten

Psychiatrie_Schizo
Die moderne Gehirnforschung findet immer mehr Zusammenhänge zwischen biophysiologischen Veränderungen des Gehirns und psychischen Erkrankungen. So zeigt sich die Schizophrenie u.a. in einer Abnahme der grauen Substanz und in einer Erweiterung der Ventrikel. O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Siegfried Kasper, Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am AKH Wien, gab Einblick in die aktuelle Gehirnforschung.

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Sexuelle Dysfunktion bei psychiatrischen Erkrankungen

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Eine sexuelle Dysfunktion ist in Begleitung einer physischen oder psychischen Erkrankung häufig anzutreffen. Auch zahlreiche Medikamente können eine Störung der Sexualität verursachen. Da das Thema von Patienten selten angesprochen wird, sollte der Arzt beim Vorhandensein darauf hindeutender Faktoren unbedingt danach fragen.

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Komorbiditäten bei psychischen Störungen

Univ.-Prof. Dr. Alfredo Carlo Altamura
Bis zu 50 Prozent der Patienten mit Schizophrenie leiden unter Komorbiditäten; seien es medizinische wie Hypertonie, COPD oder koronare Herzkrankheit oder psychiatrische wie Depression oder Substanzmissbrauch. Sind die Komorbiditäten bei Schizophrenie wirklich Komorbiditäten oder Teil der Krankheit? Oder sind sie so häufig, dass sie fälschlicherweise bereits als Teil der Schizophrenie angesehen werden?

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Überblick: Persönlichkeitsstörungen

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In einer State-of-the-Art-Veranstaltung am 17. Jahreskongress der European Psychiatric Association wurden die Teilnehmer zum Thema Persönlichkeitsstörungen auf den neuesten Stand gebracht.

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Psychotherapie als ärztliche Tätigkeit

Interview_WDorner
Dünn gesät sind sie hierzulande, jene Ärzte, die auch eine Ausbildung in Medizinischer Psychotherapie vorweisen können. Und schon lange beklagen Experten die quantitativen und qualitativen Defizite in der psychotherapeutischen Versorgung. Jetzt fordert die ÖÄK die Forcierung der Medizinischen Psychotherapie und deren flächendeckenden Ausbau. Psychotherapie müsse als Teil der Medizin auf dem Boden der Realität bleiben und nicht „konfessionell“ überhöht werden.

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Psychiatrische Zwangsmaßnahmen

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Ohne Zwangsmaßnahmen geht es nicht in der Psychiatrie. Doch welche Art der Beschränkung ist besser für die Patienten – Schutzfixierung oder Netzbett? Diese Frage kann wissenschaftlich nicht beantwortet werden. Auf einer Tagung in Wien wurde erstmals versucht, einen Diskurs zu eröffnen. Das Ergebnis: ein Scheitern auf hohem Niveau.

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Psychische Gesundheit: Wie Prävention wirkt

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Auch bei psychischen Störungen gewinnen präventive Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. Eine Zusammenschau des aktuellen Forschungsstands.

Univ.-Prof. Dr. Kasper: 40 Jahre Psychiatrie

O. Univ. Prof. Dr. DDr. hc Siegfried Kasper
Psychiatrische Patienten waren früher arm dran: War doch das Wissen über den Gehirnstoffwechsel begrenzt, und die verfügbaren Medikamente hatten schwere Nebenwirkungen. So wurden sie entweder gar nicht genommen, und wenn doch, trugen sie zusätzlich zur Stigmatisierung der Betroffenen bei. Schizophrenie galt als unheilbar, und Angststörungen wurden erst gar nicht behandelt. Auf der anderen Seite sah aber auch die Ausbildung junger Psychiater ein wenig anders aus als heute, erinnert sich Univ.-Prof. Dr. DDr.h.c. Siegfried Kasper, Leiter der Uniklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien.

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Therapienebenwirkungen: SSRI gehen an die Knochen

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Ergebnisse aus der Grundlagenforschung zeigen, dass der Serotonin-Transporter bei der Regulation des Knochenwachstums eine Rolle spielt. Übereinstimmend finden sich in klinischen Beobachtungen Knochenmasseverluste bei einer Behandlung mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI).

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wwweiterdenkend? wwwissensdurstig? wwweb-affin?