Thema des Monats Oktober 2009: Arzneimittelwechselwirkungen

Foto: BilderBox – Erwin Wodicka
Wechselwirkungen von Medikamenten können immer schwerer eingeschätzt werden. Nicht selten wird der Teufelskreis fortgesetzt, indem zusätzliche Medikamente zur Unterdrückung unerwünschter Nebenwirkungen zum Einsatz kommen. Daher muss kritisch hinterfragt und neu bewertet werden, ob und wann die Verordnung eines Arzneimittels angemessen ist.

E-Health-Lösung Gesundheitsakte

www.lifesensor.at
Der Gesundheitsmarkt befindet sich im technologischen Wandel. Die Akteure Arzt, Klinik, Krankenkasse und Apotheke vernetzen sich zunehmend. Immer mehr Mediziner folgen diesem Trend, doch nach wie vor arbeiten zahlreiche Ärzte EDV-technisch mit Insellösungen. Die elektronische Gesundheitsakte LifeSensor könnte Abhilfe schaffen.

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Arzneimittelsicherheit in der EU

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Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMEA ist auf EU-Ebene nicht nur für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig, sie überwacht auch deren Sicherheit und erfasst systematisch alle gemeldeten Nebenwirkungen.

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Medikationsfehler mit EDV vermeiden

Ärztinnen bilden sich gerne online fort - www.meinDFP.at - Foto: Bilderbox
Die Tiroler Private Universität UMIT ist Teil des EU-Forschungsprojekts PSIP. Intelligente EDV-Systeme sollen künftig dazu beitragen, bisweilen tödliche Medikationsfehler zu vermeiden. Projektleiterin an der UMIT ist Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth, Vorstand des Instituts für Informationssysteme des Gesundheitswesens. Als zweiter Gesprächspartner brachte sich Bioinformatiker DI Werner Hackl in das Gespräch mit der MT ein.

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Apotheker: Bereit für den Sicherheitsgurt

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Die Apothekerkammer drängt weiterhin auf die Einführung des Arzneimittelsicherheitsgurts.

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Arzneimittelstudien: „Die Rahmenbedingungen sind streng“

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p-Wert, Konfidenz-Intervall und Hazard Ratio: Die vielen verschiedenen Angaben in Publikationen können mitunter verwirren. Univ.-Prof. Dr. Michael Wolzt, Leiter der Arbeitsgruppe für kardiovaskuläre Medizin an der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie, Wien, erklärt, was bei der Beurteilung klinischer Studien wirklich zählt und wie die Screening-Methoden der Journale funktionieren.

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Urtikaria durch Arzneien

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Egal, ob eine Nesselsucht allergisch oder nichtallergisch bedingt ist: An der Entstehung sind meist Mastzellen und Basophile beteiligt. Arzneimittel können diese Zellen auf unterschiedliche Weise aktivieren.

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Medikamentenwechselwirkungen: Sich der Verantwortung stellen

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Interaktionen und Nebenwirkungen von Medikamenten sowie die damit verbundenen Risiken sind für Ärzte kaum mehr überschaubar. Guidelines und EDV-gestützte Interaktionsprogramme können hier eine Hilfestellung bieten.

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Schmerzen sicher therapieren

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Analgetika bergen vor allem für ältere Patienten ein erhöhtes Risiko sowohl für unerwünschte Nebenwirkungen als auch für Interaktionen in sich.

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QT-Verlängerung durch Medikamente

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Verschiedene Medikamente können zu einer QT-Verlängerung und zu Torsade-de-pointes-Arrhythmien führen – potenziell lebensbedrohliche Zustände.

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Das geht an die Nieren!

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Durch Interaktionen mehrerer Wirkstoffe kann es in der Niere zu unerwarteten Reaktionen oder zur Verstärkung bekannter Nebenwirkungen kommen.

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Störfaktoren für den Blutzucker

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Bei antiglykämischer Behandlung kann es durch Arzneimittelinterferenz sowohl zu Hypoglykämien als auch zu Hyperglykämien kommen.

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Risiko Antikoagulation

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Die Kontrolle von Wechselwirkungen einer laufenden oralen Antikoagulation stellt bei älteren Patienten einen Eckstein einer hochwertigen Therapie dar.

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Delirant durch zu viele Medikamente

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Das Delir – Synonym Verwirrtheitszustand – ist eine bedeutende unerwünschte Arzneimittelwirkung.

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Polypharmazie: Auf Arrhythmien achten

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Antiarrhythmika bedürfen aufgrund ihres Einsatzes in der Therapie lebensgefährlicher Krankheitsbilder und ihrer bedeutsamen Wechselwirkungen einer besonderen Betrachtung im Rahmen der Polypharmazie.

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Leitliniengerechte Therapie multimorbider Patienten bedingt oft Polypharmazie

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Wechselwirkungen von Medikamenten können immer schwerer eingeschätzt werden. Nicht selten wird der Teufelskreis fortgesetzt, indem zusätzliche Medikamente zur Unterdrückung unerwünschter Nebenwirkungen zum Einsatz kommen. Daher muss kritisch hinterfragt und neu bewertet werden, ob und wann die Verordnung eines Arzneimittels angemessen ist.

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Südbahn Schmerzgespräche: Update Wechselwirkungen

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Die Südbahn Schmerzgespräche widmeten sich unter anderem den wichtigsten Neben- und Wechselwirkungen unter Therapie mit Schmerzmitteln. Von den nicht opioiden Analgetika bis zu den stark wirksamen Opioiden wurden für die klinische Praxis relevante Interaktionen vorgestellt. Neue Studienergebnisse zu Paracetamol schmälern seine Sonderstellung in der postoperativen Schmerztherapie. Bei der Kombinationstherapie mit Opioiden und SSRI besteht die Gefahr des Serotoninsydroms. Nach Berechnungen der Krankenkasse wird diese Kombination in Österreich 30.000-mal verschrieben.

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Polypharmazie im Alter 1: Multimedikation und ZNS

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Ältere Menschen werden häufig mit einer Vielzahl von Medikamenten behandelt. Nicht selten drohen als Folge Wechselwirkungen. Dieser Artikel behandelt das Delir als eine der klinisch bedeutsamsten Auswirkungen.

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Polypharmazie im Alter 2: Multimedikation und ZNS

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Gerade bei älteren Menschen kann eine Vielzahl von Erkrankungen das Auftreten zentralnervöser Nebenwirkungen begünstigen. Die Abgrenzung zur Rolle der Grunderkrankungen ist dabei nicht immer einfach. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den Problematiken Schwindel, Anfallsprovokation und Kopfschmerzen.

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Polypragmasie kann tödlich sein

39. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin
Die meisten Menschen versterben an ihren Arzneimitteln und nicht an ihren Krankheiten. Dies vermutete bereits Moliere, der für seine kritische Einstellung der Ärzteschaft gegenüber ja bekannt ist. Medikamente und ihre Interaktionen stellen auch heute oder gerade noch immer eine Bedrohung für Leib und Leben dar, wie Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie in Wien, beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Innere Medizin feststellte.

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25 Jahre AIDS

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Wissen Sie, ob Ihre HIV-Patienten neben den verordneten Medikamenten irgendwelche Drogen einnehmen, z.B. wenn sie sich abends auf zur „Party“ machen? Fragen Sie gezielt nach, denn nicht selten gibt‘s gefährliche Interaktionen zwischen der lebenswichtigen Therapie und Ecstasy & Co.

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Die Medikamente im Auge behalten

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Medikamenteninteraktionen gehören besonders bei älteren Patienten zum Alltag. Dabei muss auch an seltenere Wechselwirkungen gedacht werden.

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Übersicht: Suchtmittel im Blickfeld

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Aus medizinischer Sicht sind Suchtmittel ein komplexes Thema. Auch Organschäden und Medikamenteninteraktionen sind zu beachten.

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Interaktionen zwischen Medikamenten beachten

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Die große Zahl an Medikamenten erschwert den Überblick bei Interaktionen. Praxissoftware und Patienten sind dafür gute Informationsquellen.

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Magnesiummangel: Gefahr für die Schilddrüse

spurenelemente, ernährung, nahrung
Im klinischen Alltag erhält Magnesium kaum Aufmerksamkeit, häufig wird es erst gar nicht bestimmt. Dabei mehren sich die Hinweise, dass ein Mangel verschiedene Stoffwechselerkrankungen negativ beeinflusst.

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Arzneimittel-Sicherheit in der Psychiatrie

Das AMSP-Projekt dokumentiert und analysiert seit 1993 systematisch unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Psychopharmaka mit dem Ziel, die Behandlungs-Sicherheit durch Dokumentation und Weiterbildung zu erhöhen.